Physiotherapie

Die Physiotherapie dient dem Erhalt oder der Wiederherstellung natürlicher Bewegungsabläufe. Die Therapie kann sowohl präventiv, als auch Teil einer behandlung oder Nachbehandlung sein.

Gemeinsam mit dem Physiotherapeuten absolviert der Patient ein individuelles Übungs oder Behandlungsprogramm, das Ihrem Gesundheitszustand dynamisch angepasst wird. Ziele der KG sind die Kräftigung der Muskulatur, Verbesserung von Gelenkbeweglichkeit sowie die Beseitigung von Fehlstellungen.

Physiotherapie

Die in unserer Praxis beschäftigten Physiotherapeutinnen Lea Müller und Daniela Kuborn bieten ein breites Spektrum physiotherapeutischer Leistungen. Hierzu gehören:

Die manuelle Therapie dient in der Medizin zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats (Gelenke, Muskeln und Nerven). Die manuelle Therapie ist eine Zusatzqualifikation, die durch eine Prüfung nachgewiesen werden muss und gleichbedeutend mit der Chirotherapie ist. Sie gilt als nichtinvasives schonendes Therapieverfahren.

Sie beinhaltet Untersuchung und Behandlungstechniken. In alternativmedizinischen Behandlungsformen darüber hinaus auch die Behandlung von vielfältigen Beschwerden anderer Körperregionen und generalisierter Befindungsstörungen.

Behandlungstechniken sind Mobilisationen, die von Physiotherapeuten und Ärzten ausgeführt werden dürfen. Manipulationen (im Volksmund „Knacken“) sind den Ärzten vorbehalten.

Die Reflexzonenmassage ist eine Behandlungsform, die in ihrer therapeutischen Ausprägung zu den alternativmedizinischen Behandlungsverfahren gezählt wird und die auch in der Wellnessbranche eingesetzt wird.

Die Fußreflexzonentherapie beruht auf der Vorstellung, dass der Fuß in Wechselbeziehung zum ganzen Körper steht. Die einzelnen Reflexzonen am Fuß sind dabei bestimmten Organen zugeordnet: Demnach ist es möglich, über die Massage der entsprechenden Fußreflexzone auf das jeweilige Organ therapeutisch einzuwirken – es also positiv zu beeinflussen und so Erkrankungen zu lindern.

Die Reflexzonenmassage kann in der Schmerztherapie und bei Durchblutungsstörungen übliche medizinische Verfahren und physiotherapeutische Anwendungen ergänzen sowie eine Verbesserung des Wohlgefühls unterstützen.

Unter Rückenschule versteht man ein Behandlungskonzept, welches zur Prävention von Rückenschmerzen und zur Behandlung von Patienten mit Rückenschmerzen dient. Ziel ist es, zum einen rückengerechtes Verhalten zu vermitteln und zum anderen durch unterschiedliche Übungen Bauch- und Rückenmuskulatur zu stärken sowie Konzepte zur Entspannung zu liefern.

Die Rückenschule befasst sich in erster Linie damit, Alltagsbewegungen rückengerecht auszuführen (richtiges Heben, Stehen, Sitzen usw.) und rückengerechtes Verhalten sowohl in Alltagssituationen als auch berufsorientiert zu vermitteln. Mit unterschiedlichen Kraft- und Beweglichkeitsübungen werden Bauch- und Rückenmuskulatur trainiert. Verkürzte Muskulatur, die für den Rücken Bedeutung hat (z. B. Ischiokruralmuskulatur), wird entsprechend gedehnt. Entspannungstechniken können das Programm erweitern.

Koordinationstraining verbessert das Zusammenspiel zwischen Nervensystem und Muskulatur. Neben dem Tanzen verbessern viele Sportspiele und Kampfsportarten die koordinativen Fähigkeiten. Außerdem ist Koordinationstraining zur Verletzungsprophylaxe unerlässlich. Ein ausgewogenes Gleichgewichtsgefühl und Orientierungsvermögen muss wiederhergestellt werden. Es werden dazu unterschiedliche Hilfsmittel verwendet wie Wackelbrett, Kreisel oder vibrierende Platten.